Over/Under Wetten Basketball: Mit diesen Stats gewinnst du 2025

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Inhaltsverzeichnis

  1. Over/Under Wetten erklärt ohne das übliche Blabla
  2. Die Wissenschaft hinter den Totals
  3. Die 6 wichtigsten Stats für Over/Under-Erfolg
  4. Erweiterte Strategien für Profis
  5. Die 7 tödlichen Fehler bei Over/Under-Wetten
  6. Warum Over/Under besser ist als Handicaps
  7. Totals sind Data Science, keine Glückssache

218.5 Punkte. Klingt random, oder? Wie kommt der Bookie auf diese Zahl? Hat da jemand gewürfelt? Spoiler: Nein. Und wenn du verstehst, wie diese Zahl zustande kommt, hast du einen massiven Edge gegenüber 80 Prozent aller Wetter. Over/Under-Wetten beim Basketball sind die profitabelste Wettart, die ich kenne. Nicht weil sie einfach sind, sondern weil sie mathematisch optimierbar sind. Du musst nicht raten, wer gewinnt. Du musst nicht einschätzen, ob ein Team den Spread covert. Du musst nur wissen: Fallen mehr oder weniger als X Punkte?

Ich hab drei Jahre gebraucht, um Over/Under wirklich zu verstehen. Am Anfang hab ich gewettet wie alle anderen: Zwei offensive Teams? Over. Zwei defensive Teams? Under. Klingt logisch, war aber Bullshit. Meine Hit Rate lag bei 47 Prozent. Das ist schlechter als Münzwurf. Ich hab Geld verbrannt wie ein Rapper im Stripclub. Dann hab ich angefangen, Daten zu sammeln. Nicht irgendwelche Daten, sondern die richtigen. Pace, Offensive Rating, Defensive Rating, Rest Days, alles was zählt. Nach sechs Monaten lag meine Hit Rate bei 56 Prozent. Nach einem Jahr bei 58 Prozent. Das klingt nach wenig, aber bei Quoten um 1.90 ist das der Unterschied zwischen minus und plus mehrere Hundert Euro pro Monat.

Heute zeig ich dir, welche Stats wirklich zählen. Nicht die, die in jedem Basic-Guide stehen, sondern die, die ich über Hunderte Wetten getestet hab. Die Strategien, die funktionieren. Die Fehler, die ich gemacht hab, damit du sie nicht machen musst. Und warum Over/Under-Wetten perfekt für Leute sind, die mit Zahlen können aber kein Händchen für Spielausgänge haben.

Over/Under Wetten erklärt ohne das übliche Blabla

Lass uns das Grundprinzip klären, bevor wir in die Tiefe gehen. Bei einer Over/Under-Wette geht’s um die Gesamtpunktzahl beider Teams. Der Bookie sagt: Ich denke, in diesem Spiel fallen 218.5 Punkte. Du kannst Over wetten, also drüber, oder Under, also drunter. Endstand 115-106? Das sind 221 Punkte gesamt. Over gewinnt. Endstand 105-102? Das sind 207 Punkte. Under gewinnt.

Das .5 ist wichtig. Warum haben fast alle Totals ein .5 dran? Weil damit ein Push unmöglich wird. Ein Push ist, wenn die Punktzahl exakt auf der Linie landet und du deinen Einsatz zurückbekommst. Mit 218.5 kann das Ergebnis nur über oder unter sein, nie exakt drauf. Das macht die Sache klarer für alle.

Jetzt die wichtige Frage: Zählt die Verlängerung? Ja. Fast immer. Bei 99 Prozent aller Bookies zählt Overtime zur Gesamtpunktzahl. Das ist relevant, weil Overtimes automatisch mehr Punkte bedeuten. Fünf Minuten extra sind locker 15 bis 20 zusätzliche Punkte. Wenn ein Spiel in die Verlängerung geht und du auf Under gewettet hast, kannst du dir meistens abschminken zu gewinnen.

Ich erinner mich an mein erstes Over, das in die Overtime ging. Lakers gegen Nuggets, Total war 225.5, ich hatte Under. Nach regulärer Spielzeit stand’s 110-110. Ich dachte: Super, 220 Punkte, easy Under. Dann kamen fünf Minuten Overtime. Endstand 127-124. Das waren 251 Punkte. Mein Under? Brutal gestorben. Lesson learned: Check immer die Wahrscheinlichkeit für Overtime. Bei sehr ausgeglichenen Teams ist die höher.

Was viele nicht verstehen: Over/Under hat nichts damit zu tun, wer gewinnt. Du kannst auf Over wetten und dabei auf keins der beiden Teams Siegchancen geben. Das macht diese Wettart so attraktiv. Du brauchst keine emotionale Bindung an ein Team, keine Intuition wer besser ist. Du brauchst nur die Fähigkeit einzuschätzen: Wie viele Punkte fallen hier realistisch?

Die Wissenschaft hinter den Totals

Bookies sind nicht dumm. Die würfeln nicht bei der Liniensetzung. Dahinter steckt ein System. Ich hab Monate gebraucht, um zu verstehen wie Bookies diese Zahlen berechnen. Jetzt wo ich’s weiß, kann ich ihre Fehler ausnutzen. Denn ja, Bookies machen Fehler. Nicht oft, aber oft genug.

Der Prozess läuft ungefähr so: Bookies nehmen die durchschnittlichen Punkte pro Spiel von beiden Teams. Team A scored durchschnittlich 112 Punkte, Team B scored 108. Das wären 220 Punkte gesamt. Aber so simpel ist es nicht. Jetzt kommen Adjustments. Wie gut ist die Defense von Team A gegen die Offense von Team B? Wie ist das Tempo beider Teams? Spielt jemand Back-to-Back? Heimvorteil? All diese Faktoren fließen ein.

Das Ergebnis ist eine Opening Line, die erste veröffentlichte Linie. Sagen wir 218.5. Jetzt passiert das Interessante: Die Linie bewegt sich basierend auf dem Wettverhalten. Wenn massiv Geld auf Over kommt, verschiebt sich die Linie nach oben auf 219.5 oder 220.5. Warum? Weil Bookies ihr Risiko ausbalancieren wollen. Sie wollen etwa gleich viel Geld auf beiden Seiten haben.

Hier liegt dein Edge. Die öffentliche Meinung beeinflusst die Linie. Aber die öffentliche Meinung ist oft falsch. Ich hab Stats gesehen: In etwa 60 Prozent der NBA-Spiele wettet die Mehrheit auf Over. Warum? Weil Menschen optimistisch sind. Weil hohe Punktzahlen sexy klingen. Weil niemand gern der Typ sein will, der auf Under wettet und dann ein 140-130-Spektakel verpasst.

Das bedeutet: Overlinien sind oft überhöht. Wenn die Opening Line bei 218 liegt und massiv Public Money auf Over kommt, geht sie auf 221. Aber vielleicht war 218 die akkurate Zahl. Jetzt kriegst du Under 221 mit Value. Das ist nicht immer der Fall, aber oft genug, dass es sich lohnt drauf zu achten.

Noch ein Faktor: Recency Bias. Wenn zwei Teams letzte Woche ein 245-Punkte-Spektakel geliefert haben, überschätzt die Öffentlichkeit die Punkte beim nächsten Treffen. Der Bookie weiß das und setzt die Linie höher an, um das Public Money zu catchen. Du als informierter Wetter checkst: War das 245-Punkte-Spiel ein Ausreißer? Wie oft passiert sowas? Meistens ist die Antwort: Selten.

Die 6 wichtigsten Stats für Over/Under-Erfolg

Okay, jetzt kommen wir zum Kern. Diese sechs Stats haben meine Win Rate von 47 auf 58 Prozent gebracht. Nicht über Nacht, aber über ein Jahr konstanter Arbeit. Ich track diese Zahlen für jedes Spiel, auf das ich wetten will. Dauert zehn Minuten pro Spiel. Klingt nach Arbeit? Ist es auch. Aber es funktioniert.

1. Pace

Stat Nummer eins ist Pace. Pace misst, wie viele Ballbesitze ein Team pro 48 Minuten hat. Mehr Ballbesitze bedeuten mehr Chancen zu scoren, was mehr Punkte bedeutet. Ein Team mit Pace 105 hat etwa zehn Ballbesitze mehr pro Spiel als ein Team mit Pace 95. Bei durchschnittlich einem Punkt pro Ballbesitz sind das zehn Punkte Unterschied.

Die schnellsten Teams der Liga 2024/25 spielen mit Pace über 102. Oklahoma City Thunder, Sacramento Kings, solche Teams. Die langsamsten liegen unter 97. Memphis Grizzlies, Miami Heat. Wenn zwei schnelle Teams gegeneinander spielen, addier ihre Pace-Zahlen und du hast eine gute Vorstellung vom Spieltempo. Thunder gegen Kings? Das wird ein Laufspiel mit 230+ Punkten. Heat gegen Grizzlies? Eher 200 Punkte.

Aber Vorsicht: Pace allein reicht nicht. Ich hab anfangs den Fehler gemacht zu denken hohes Pace gleich automatisch Over. Stimmt nicht. Wenn beide Teams zwar schnell spielen, aber schlecht treffen, bringt dir Pace nichts. Deshalb brauchst du die nächsten Stats.

2. Offensive Rating

Stat Nummer zwei: Offensive Rating. Das misst, wie viele Punkte ein Team pro 100 Ballbesitze scored. League Average liegt bei etwa 115. Alles über 118 ist sehr gut, alles unter 112 ist schwach. Wenn du weißt, dass Team A ein ORTG von 120 hat und Pace 102 spielt, kannst du ihre Punkte voraussagen: 120 geteilt durch 100 mal 102 gleich ungefähr 122 Punkte.

Das mach ich für beide Teams, addiere die Zahlen, und hab eine Baseline. Ist die höher oder niedriger als die Bookielinie? Wenn meine Berechnung 225 Punkte sagt und die Linie bei 218 liegt, ist das ein Over-Signal. Nicht automatisch eine Wette, aber ein Signal.

3. Defensive Rating

Stat Nummer drei: Defensive Rating. Spiegelstück zu ORTG. Misst, wie viele Punkte ein Team pro 100 Ballbesitze erlaubt. League Average auch bei 115. Je niedriger, desto besser die Defense. Ein Team mit DRTG 108 ist Elite-Defense. Ein Team mit DRTG 122 ist Trainwreck-Defense.

Hier wird’s interessant: Kombiniere ORTG von Team A mit DRTG von Team B. Wenn Team A mit ORTG 120 auf Team B mit DRTG 118 trifft, wird Team A wahrscheinlich überdurchschnittlich viele Punkte machen. Umgekehrt genauso. Das gibt dir einen realistischen Punkteschnitt.

Ich hab ne Excel-Tabelle wo ich das automatisch berechnen lasse. Gebe ORTG und DRTG beider Teams ein, Pace, und die Formel spuckt mir ne Prediction aus. Ist die 5+ Punkte über oder unter der Linie, wird’s interessant. Ist sie innerhalb von 3 Punkten, lass ich die Finger davon. Zu nah an der Linie bedeutet zu viel Varianz.

4. Back-to-Back Games

Stat Nummer vier: Back-to-Back-Spiele. Wenn ein Team gestern gespielt hat und heute wieder spielt, ist das relevant. Müde Beine treffen schlechter. Defense leidet. Aber nicht automatisch Under. Kommt drauf an. Wenn beide Teams Back-to-Back spielen, kann’s sogar Over sein, weil beide Teams schlecht verteidigen.

Was ich gelernt hab: Back-to-Back-Teams scoren durchschnittlich 3 Punkte weniger und erlauben 2 Punkte mehr. Das sind 5 Punkte Swing. Klingt nicht nach viel, aber wenn die Linie bei 218 liegt und du weißt ein Team ist Back-to-Back, adjustier deine Prediction um 2-3 Punkte nach unten für ihre Offense und 1-2 Punkte nach oben für ihre Defense.

5. Rest Days

Stat Nummer fünf: Rest Days. Gegenteil von Back-to-Back. Wenn ein Team 3+ Tage Pause hatte, sind sie ausgeruht. Frische Beine bedeuten bessere Shooting Percentages. Mehr Energie in Defense. Das kann das Spiel beeinflussen, besonders wenn nur ein Team Rest hatte und das andere nicht.

Hab mal Lakers gegen Suns gewettet. Lakers hatten vier Tage Pause, Suns spielten zwei Tage vorher. Linie war 224. Ich dachte: Lakers ausgeruht, werden gut performen. Over. Suns waren platt, haben nur 102 Punkte gemacht. Total: 215. Under. Lesson: Rest ist wichtig, aber nicht der einzige Faktor. Kombinier es mit den anderen Stats.

6. Head-to-Head History

Stat Nummer sechs: Head-to-Head-History. Wie viele Punkte fallen, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen? Manche Matchups sind historisch hochscoring. Warriors gegen Suns? Fast immer 230+ Punkte. Andere Matchups sind defensiv. Heat gegen Celtics? Oft unter 210.

Ich check die letzten fünf Direktbegegnungen. Durchschnitt ausrechnen. Wenn der Durchschnitt bei 235 liegt und die Linie bei 220, ist das ein Over-Indikator. Wenn der Durchschnitt bei 205 liegt und die Linie bei 218, schau ich mir Under an. Nicht blind wetten, aber als Tiebreaker bei knappen Entscheidungen funktioniert’s.

Erweiterte Strategien für Profis

Du kennst jetzt die Basics. Jetzt kommen die Strategien, die den Unterschied machen zwischen break-even und profitabel. Diese hab ich über zwei Jahre entwickelt und getestet. Funktionieren nicht immer, aber oft genug.

Tempo-Divergenz-Strategie

Wenn ein sehr schnelles Team gegen ein sehr langsames Team spielt, ist die Öffentlichkeit oft verwirrt. Buchmacher auch manchmal. Die Linie ist oft ineffizient. Mein Ansatz: Das schnelle Team diktiert meist das Tempo. Nicht komplett, aber zu 60 Prozent. Wenn Thunder mit Pace 104 gegen Grizzlies mit Pace 96 spielen, wird das Spiel wahrscheinlich bei Pace 100-102 laufen, nicht bei 96.

Das bedeutet: Wenn die Linie das langsame Tempo zu stark gewichtet, ist Over Value da. Ich hab das zwanzigmal getestet, Hit Rate war bei 65 Prozent. Kleine Sample Size, aber vielversprechend genug, dass ich’s weiter nutze.

Referee-Impact

Schiedsrichter beeinflussen Totals mehr als die meisten denken. Manche Refs pfeifen viele Fouls. Mehr Fouls bedeuten mehr Freiwürfe, was bedeutet mehr Punkte und langsameres Spiel. Andere Refs lassen das Spiel laufen. Weniger Unterbrechungen, schnelleres Tempo, aber weniger Easy-Points vom Freiwurf.

Ich track die durchschnittlichen Punkte pro Spiel bei verschiedenen Refs. Gibt Seiten die das auflisten. Wenn ein Ref assigned ist, der historisch zu Spielen über 225 Punkten führt, und die Linie bei 218 liegt, ist das interessant. Umgekehrt genauso. Refs sind der Hidden Factor den wenige beachten.

Live-Over nach niedrigem First Quarter

Strategie Nummer drei ist Live-Wetten. Wenn das erste Viertel sehr niedrigscoring war, adjusted der Bookie oft die Live-Total stark nach unten. Aber Regression to the Mean ist real. Ein 45-Punkte-erstes-Viertel ist ein Ausreißer. Nächste drei Viertel werden wahrscheinlich näher am Durchschnitt sein.

Beispiel: Spiel Pre-Game-Total war 220. Nach dem ersten Viertel steht’s 22-23, also 45 Punkte. Die Live-Total geht auf 195. Aber wenn beide Teams normalerweise 110 Punkte machen, ist 195 zu niedrig. Ich wette dann Live-Over 195. Hat bei mir Hit Rate von 62 Prozent über 30 Wetten.

Garbage-Time-Over

Wenn ein Spiel früh entschieden ist, kommt Garbage Time. Die Stars sitzen, Benchwarmer spielen. Defense wird nachlässig, niemand interessiert sich mehr. Das führt oft zu vielen Punkten im vierten Viertel. Wenn du siehst, dass ein Spiel nach drei Vierteln bei einer 20-Punkte-Führung steht, check die Live-Total.

Meistens ist sie zu niedrig, weil der Bookie nicht genug Garbage-Time-Punkte einkalkuliert. Ich hab das bei Blowouts getestet, Hit Rate war über 70 Prozent. Wichtig: Nur bei wirklichen Blowouts (15+ Punkte Unterschied mit 10+ Minuten übrig). Sonst kämpfen beide Teams noch und die Strategie funktioniert nicht.

Die 7 tödlichen Fehler bei Over/Under-Wetten

Ich hab jeden dieser Fehler gemacht. Hat mich zusammen locker vierstellig gekostet. Lern von meinen Fails, nicht von deinen.

Fehler 1: Der Masse folgen

Fehler Nummer eins ist der Masse zu folgen. Wenn 80 Prozent der Wetter auf Over gehen, heißt das nicht, dass Over die richtige Seite ist. Im Gegenteil. Die Masse liegt konstant falsch. Warum? Weil die meisten Wetter casual sind. Die checken keine Stats, die wetten aus dem Bauch.

Ich hab am Anfang gedacht: So viele Leute können nicht falsch liegen. Doch, können sie. Hab mehrmals gegen meine Analyse gewettet, nur weil Public Money stark in eine Richtung ging. Hat nie funktioniert. Meine Analyse war fast immer besser als der Public Konsens.

Jetzt mach ich’s oft umgekehrt: Wenn 70+ Prozent auf Over wetten, schau ich mir Under genauer an. Nicht blind, aber mit erhöhtem Interesse. Oft finde ich dann Gründe, die für Under sprechen und die die Masse übersieht.

Fehler 2: Injuries ignorieren

Fehler Nummer zwei: Injuries ignorieren. Nicht nur Star-Spieler zählen. Ein fehlender Sixth Man kann das Tempo eines Teams ändern. Ein Backup-Big der verletzt ist, kann die Defense schwächen. Ich check immer die kompletten Injury Reports, nicht nur die großen Namen. Hab letztens ne Wette verloren, weil ich nicht gecheck hab, dass drei Rotation-Spieler eines Teams fehlten. Das Team hat mit acht Mann gespielt, war am Ende komplett platt, hat nur noch 18 Punkte im vierten Viertel gemacht. Under wäre easy gewesen, wenn ich’s gecheckt hätte.

Fehler 3: Pace vergessen

Fehler Nummer drei ist Pace vergessen. Du kannst alle anderen Stats haben, wenn du Pace nicht checkst, fehlt dir die Grundlage. Ich hab das am Anfang unterschätzt. Dachte: Gute Offense plus schwache Defense gleich viele Punkte. Aber wenn beide Teams langsam spielen, fallen trotzdem weniger Punkte. Pace ist das Fundament jeder Total-Analyse. Ohne Pace ist alles andere nur Raten.

Fehler 4: Referee nicht checken

Fehler Nummer vier: Referee nicht checken. Hab ich schon erwähnt, aber ist so wichtig, dass es nochmal kommt. Der Unterschied zwischen einem Ref der 40 Fouls pro Spiel pfeift und einem der 25 pfeift, kann 8 bis 10 Punkte ausmachen. Das ist oft die Differenz zwischen Gewinn und Verlust deiner Wette.

Fehler 5: Line Movement ignorieren

Fehler Nummer fünf ist Line Movement ignorieren. Die Opening Line ist nicht die beste Line. Sie wird adjustiert basierend auf Infos und Wettverhalten. Wenn die Linie stark in eine Richtung bewegt, hat das einen Grund. Entweder ist Info reingekommen, Injury, was auch immer, oder Sharp Money hat die Linie bewegt. Beides ist relevant. Ich schau mir immer an: Wo hat die Linie geöffnet, wo steht sie jetzt, warum hat sie sich bewegt?

Fehler 6: Emotional wetten

Fehler Nummer sechs: Emotional wetten. Du hast drei Unders in Folge verloren und denkst: Jetzt muss doch mal Over kommen. Das ist Gambler’s Fallacy. Jede Wette ist unabhängig von der vorherigen. Vergangenheit hat keinen Einfluss auf Zukunft. Ich hab das oft genug gemacht, nach Losses die Strategie geändert, höhere Einsätze aus Frust. Hat nie funktioniert. Emotionen raus, Daten rein.

Fehler 7: Kein Tracking

Fehler Nummer sieben ist kein Tracking. Wenn du nicht trackst, lernst du nicht. Du denkst vielleicht, du bist profitabel, bist aber minus. Oder umgekehrt. Ohne Daten weißt du nicht, welche Strategien funktionieren. Ich zwinge mich seit zwei Jahren, jede Wette zu dokumentieren. Ist nervig, aber hat meine Hit Rate um 8 Prozentpunkte verbessert, weil ich sehen konnte wo ich falsch lag.

Warum Over/Under besser ist als Handicaps

Ich wette auf beides, Handicaps und Totals. Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich bei Totals mehr Erfolg. Warum? Weil Totals weniger von unvorhersehbaren Faktoren abhängen. Bei Handicaps kann Garbage Time dein Spread killen. Ein Team führt mit 18, nimmt die Stars raus, Spread war -15.5, am Ende gewinnen sie nur mit 12. Pech gehabt.

Bei Totals ist Garbage Time oft egal. Punkte sind Punkte, egal wer sie macht. Tatsächlich hilft Garbage Time sogar oft bei Over, weil schwache Defense zu vielen Punkten führt. Bei Under kann Garbage Time nerven, aber in 70 Prozent der Fälle ist nach drei Vierteln schon klar, ob Over oder Under kommt.

Noch ein Vorteil: Totals sind weniger Mainstream. Die meisten Wetter lieben Siegwetten und Handicaps. Totals werden weniger stark gewettet, was bedeutet, die Linien sind oft weniger effizient. Weniger Geld bedeutet weniger Marktkorrektur, was dir Edge gibt.

Ich kenne Leute, die wetten nur Totals. Deren Argument: Wer gewinnt ist zu volatil, aber wie viele Punkte fallen basiert auf messbaren Faktoren. Pace, Effizienz, Rest, Matchups. Das kannst du modellieren. Spielausgänge sind randomness und Clutch-Performance. Totals sind Mathematik.

Totals sind Data Science, keine Glückssache

Wenn du bis hierhin gelesen hast, weißt du jetzt mehr über Over/Under-Wetten als 90 Prozent der Wetter. Das ist nicht übertrieben. Die meisten Leute wetten Totals nach Gefühl. Zwei offensive Teams? Over. Ende der Analyse. Du weißt jetzt: Es ist komplizierter, aber auch berechenbarer.

Die sechs Stats die ich dir gezeigt hab, sind dein Fundament. Pace, ORTG, DRTG, Back-to-Back, Rest Days, Head-to-Head. Mit diesen sechs Zahlen kannst du eine sehr gute Vorhersage treffen. Nicht perfekt, niemand liegt bei 100 Prozent. Aber 55 bis 60 Prozent sind möglich, und bei den Quoten um 1.90 ist das langfristig sehr profitabel.

Die Strategien sind dein Edge. Tempo-Divergenz, Referee-Impact, Live-Over nach niedrigem Q1, Garbage-Time-Over. Diese funktionieren nicht immer, aber oft genug. Test sie, track deine Ergebnisse, optimiere. Nach drei Monaten weißt du, was für dich funktioniert.

Die Tools sind deine Waffen. Basketball Reference, Cleaning The Glass, Action Network, Excel. Investier Zeit in diese Tools. Zehn Minuten Recherche pro Wette können dir 50 Euro Unterschied machen zwischen Gewinn und Verlust.

Und die Fehler sind deine Lehrer. Ich hab jeden gemacht und Geld verloren dabei. Du musst nicht dieselben Fehler machen. Lern von meinen. Folg nicht der Masse. Check Injuries komplett. Vergiss Pace nie. Track alles.

Over/Under-Wetten sind nicht sexy. Niemand wird dich fragen: Auf wen hast du getippt? Sondern: Wie viele Punkte? Klingt langweilig. Aber weißt du was nicht langweilig ist? Konstant profitabel sein. Monat für Monat im Plus. Das ist das Ziel. Nicht ein großer Gewinn aus Glück, sondern viele kleine Gewinne aus System.

Fang klein an. Nimm eine Bankroll die du verlieren kannst. Wette 2 Prozent pro Spiel, nicht mehr. Test die Strategien. Nach 50 Wetten evaluier: Was hat funktioniert? Nach 100 Wetten hast du genug Daten für echte Schlüsse. Nach 200 Wetten weißt du, ob Over/Under dein Ding ist.

Und falls du noch tiefer einsteigen willst in Basketball-Wetten, check meine anderen Guides. Dort geh ich ins Detail bei Handicaps, Live-Wetten, NBA-spezifischen Strategien und Bankroll Management. Totals sind ein Teil des Puzzles. Ein wichtiger Teil. Aber es gibt noch mehr zu lernen.

Jetzt bist du dran. Such dir ein Spiel heute Abend. Check Pace, ORTGs, DRTGs. Vergleich mit der Linie. Mach deine Prediction. Dann schau das Spiel und lerne. Nicht aus Erfolg lernt man am meisten, sondern aus Fehlern. Also mach Fehler, aber track sie, damit du sie nicht wiederholst. Viel Erfolg.